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Flagge Namibias

Namibia

Das ehemalige Deutsch-Südwest -
das Land der roten Dünen

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Namibia (Südafrika):

Lage und Grösse:
Mit über 800.000 km² ist Namibia fast zweieinhalb mal so gross, wie Deutschland. Namibia - das ehemalige Deusch-Südwestafrika - liegt weit im Süden des afrikanischen Kontinents. Im Norden grenzt das Land an Angola, im Süden an die Republik Südafrika und im Osten an Botswana. Ausserdem gibt es im Nordosten von Namibia einen langen schmalen Landkorridor, den sog. Caprivizipfel, mit dem Namibia bis nach Sambia (Zambia) reicht.
Namibia hat eine lange Atlantik-Küste; ein Abschnitt von ihr ist als die "Skelettküste" bekannt.

Bevölkerung und Städte:
Namibia hat nur etwa etwa 2 Millionen Einwohner und kommt somit auf eine Bevölkerungsdichte von 2,5 Einwohnern pro Quadratkilometer - die Bevölkerungsdichte in Deutschland ist fast hundert mal so hoch!.
Die Hauptstadt ist Windhoek (Windhuk), nahezu im geografischen Zentrum des Landes gelegen. Swakopmund hat etwa 45.000 Einwohner und liegt direkt am Atlantik, exakt westlich der Hauptstadt.

Karte von Alaska

Wie in den meisten Staaten Afrikas gibt es auch in Namibia mehrere miteinander konkurrierende Volksgruppen bzw. Völker mit verschiedenen Sprachen. Englisch ist Amtssprache; Deutsch und Afrikaans werden von vielen Menschen verstanden und z.T. aktiv gesprochen.

Die am weitesten verbreitete Religion ist das Christentum, die evangelisch-lutherische Richtung ist vorherrschend. Naturreligionen spielen eine Rolle, der Islam hingegen kaum.

Wirtschaft:
Bekannt ist Namibia für seine bedeutenden Diamanten-Vorkommen; sie spielen zwar keine so grosse Rolle mehr, wie zur Zeit der kolonialen Abhängigkeit, machen aber immerhin auch heute noch etwa ein Drittel der Ausfuhr-Erlöse des Landes aus. Insgesamt ist der Bergbau der wichtigste Wirtschaftszweig in Namibia, gefolgt vom Tourismus. Landwirtschaft und Fischfang decken bestenfalls den Eigenbedarf der Bevölkerung.

Klima und Wetter:
Klimatisch ist Namibia nicht unangenehm, aber manchmal doch etwas anstrengend: Es wird tagsüber sehr warm (auch im namibischen Winter, wenn also bei uns Sommer ist), kann sich in weiten Landesteilen aber nachts sehr abkühlen. Temperatursprünge von über 20° innerhalb weniger Stunden sind deshalb durchaus möglich.
Insgesamt ist das Binnenland-Klima Namibias sehr trocken und heiss. Die Wüste reicht z.T. bis direkt an den Atlantik und erhält ihre Feuchtigkeit durch Nebel. Der Atlantik ist recht kalt und erreicht keine angenehme Badetemperatur, denn an der ganzen Küste entlang zieht sich eine sehr kalte Meeresströmung, die von der Antarktis her kommt.
Im Bereich des Caprivi-Streifens, der sich als langer und schmaler Korridor von West nach Ost bis fast zum Sambesi hinzieht, gibt es gute Niederschläge und gleichmässige Wärme (und folgerichtig auch eine reiche Vegetation).

Landschaft:
Grosse Teile des Landes sind trockene und vegetationslose Wüstengebiete, vor allem die Namib-Wüste und die Ausläufer der Kalahari. Die Wüste reicht bis unmittelbar an den Atlantik; es gibt hier nicht etwa einen Streifen fruchtbaren Küstenlandes, wie man ihn vielleicht erwarten würde.
Eine Besonderheit der Namib-Wüste sind die berühmten Dünen des Sossusvlei, die mehrere Hundert Meter (bis zu 400 m) hoch werden. Durch ihre Höhe und eine ausserordentliche Farbenpracht (abhängig vom Lichteinfall) sind sie berühmt und ein wichtiges Ziel bei Safari-Touren in Namibia.

Sehenswürdigkeiten:
Tier- und Naturbeobachtungen in den Nationalparks (mehr über die berühmten Nationalparks Namibias - Etosha, Namib-Skelettküste-Nationalpark, Mudumu-Nationalpark u.a. - erfahren Sie auf namibiaurlaub.de). Ausserdem die Petroglyphen (Felsbilder) in Twyfelfontein. Ihr Alter wird auf bis zu 25.000 Jahre geschätzt; sie gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wichtiges Ausflugsziel sind auch die Dünen im Sossusvlei.

Weiterführende WebSites: Informieren Sie sich bitte auf unserer Seite www.info-namibia.de über weitere Sehenswürdigkeiten und Reisen nach Namibia.

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